Die Mitarbeiter der Firma Bau Logistik Döbeln GmbH haben in der letzten Woche Baufreiheit an der Brücke Zur Wanne gesc"> Brücke an der Grünen Aue wird dauerhaft geschützt

Brücke an der Grünen Aue wird dauerhaft geschützt

21.04.2017 um 08:40 Uhr

Die Mitarbeiter der Firma Bau Logistik Döbeln GmbH haben in der letzten Woche Baufreiheit an der Brücke Zur Wanne geschaffen und Rampen errichtet.

Ein großes Bohrgerät setzt acht Meter tiefe Bohrungen, welche im Anschluss mit Beton verfüllt werden. Wie Bauüberwacher Sven Bratke mitteilte, bekommen die zwei Brückenwiederlager zu beiden Seiten Flügelwände, welche diese zukünftig vor Hochwasserschäden bewahren sollen. Beide Wiederlager waren zur Flut 2013 freigelegt bzw. unterspült worden, wobei in den darauffolgenden Monaten eine Sofortreparatur durchgeführt wurde. Zwischenzeitlich folgte die Entscheidung, die Wiederlager zukünftig mit den entsprechenden Flügelwänden zu schützen. Dabei werden die 12 Bohrpfähle bis Ende April durch die Spezialtiefbaufirma Swietelsky in den Boden gebracht. Im Anschluss übernehmen dann die Mitarbeiter der Firma Baulogistik Döbeln das Errichten der Schutzwände. Dafür werden die Pfähle aus statischen Gründen mit einem Pfahlkopfbalken verbunden. Die Flügelwände erhalten einen oberen Abschluss aus Stahlbetonkappen, welche mit Matrizen aus Sichtbeton gestaltet werden. Bis spätestens Ende August sollen die Arbeiten an der Brücke weitestgehend abgeschlossen sein. Dabei werden auch die Uferböschungen wieder hergestellt und, ähnlich wie bei oberliegendem Flussabschnitt, mit Flussbausteinen gesichert. Nach Abschluss dieser Arbeiten erhält die Brücke einen Korrosionsschutz, der von der Firma Penzhorn Korrosionsschutz GmbH realisiert wird. Das Unternehmen dürfte den Roßweinern noch bekannt sein. Im Rahmen der Instandsetzung der Fußgängerbrücken Am Stollen und Am Lindenhof nach dem Hochwasser 2013 befreite sie diese von Rost und versah sie mit einer neuen Schutzschicht. Die Kosten der jetzigen Schadensbeseitigung der Wannebrücke belaufen sich auf 280 T€ und werden komplett über den Hochwasserfonds 2013 gefördert.